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.Und dann wandte sie sich abund verließ die Zelle.»Sie liebt mich!« Jherek hüpfte in der Zelle herum.Mr.Grif-fiths sah ihm beim Hüpfen zu.Mr.Griffiths wirkte erschöpft.Eine Aura des Fatalismus umgab ihn, als er die Zelle ebenfalls verließ, und Jherek fing aus Leibeskräften an zu singen.»Allehellen, schönen Sachen, alle Geschöpfe groß und klein.Alleswas ist klar und rein& «Nach dem Mittagessen nahmen alle wieder ihre Plätze ein,und die erste Person, die als Zeugin der Verteidigung auftrat,war Mrs.Amelia Underwood, die nervöser als je zuvor wirkte.Mr.Griffiths fragte sie, ob sie Jherek von früher her kannte.Sieerklärte, daß sie ihn in Südamerika getroffen habe, wo sie mitihrem Vater, dem Missionar, auf Reisen gewesen war, daß er siemehrfach in Verlegenheit gebracht hatte, doch daß dies »harm-los« gewesen sei.»Würden Sie sagen, daß er verrückt ist, Mrs.Underwood?«»Ja«, flüsterte Mrs.Underwood, »ein Verrückter.«»Eine Art hm Unschuldslamm?«»Ein Unschuldslamm«, bestätigte sie in demselben Tonfall.»Ja.«»Hat er eine Neigung zu Gewalttätigkeiten gezeigt?«»Nein.Ich glaube nicht, daß er überhaupt weiß, was Gewaltist.«»Sehr gut.Und Verbrechen? Würden Sie sagen, daß er sich imklaren darüber ist, um was es sich bei einem Verbrechen han-delt?«»Nein.«»Ausgezeichnet.« Mr.Griffiths wandte sich an die zwölfMänner, die sich alle nach vorn gebeugt und konzentriert denDialog verfolgt hatten.»Ich glaube, meine Herren Geschwo-renen, daß diese Lady die Tochter eines Missionars Ihnenüberzeugend bewiesen hat, daß der Angeklagte nicht nurnicht wußte, daß er durch den verstorbenen Alfred Vine in einVerbrechen verwickelt wurde, sondern daß es ihm auch völligunmöglich war zu erkennen, daß er ein Verbrechen beging.Erkam nach England, um die Frau zu suchen, die in seinemHeimatland so freundlich zu ihm gewesen ist in Argentinien, wie Mrs.Underwood Ihnen berichtet hat.Er wurde von skru-pellosen Schurken durch Täuschung dazu gebracht, ihnen beider Durchführung eines Diebstahls zu helfen.In Unkenntnisunserer Bräuche& «Lord Jagged beugte sich vor.»Ich denke, wir können uns dasalles für das Schlußwort aufheben, Mr.Griffiths.«Mr.Griffiths neigte den Kopf.»Sehr wohl, Euer Ehren.Ver-zeihen Sie.«Und jetzt war Sir George Freeman an der Reihe, Mrs.Un-derwood zu befragen.Er hatte kleine, wache Äuglein, eine roteNase und eine aggressive Art.Er fragte Mrs.Underwood nachEinzelheiten, wo und wann sie Mr.Carnelian getroffen hatte.Er legte Beweise vor, um zu zeigen, daß an dem erwähnten Tagkein Schiff aus Argentinien in London angekommen war.Erbehauptete, daß Mrs.Underwood aus fehlgeleitetem Mitleidfür Mr.Carnelian handelte und falsches Zeugnis ablegte, umihn zu retten.Gehörte sie zu denen, die gegen die Todesstrafewaren? Er konnte verstehen, daß viele gute Christen so dach-ten.Er behauptete keinesfalls, daß sie aus anderen als denehrbarsten gleichwohl völlig fehlgeleiteten Motiven in denZeugenstand getreten war.Und so weiter und so weiter, bisMrs.Underwood in Tränen ausbrach und Jherek versuchte,aus seinem Kasten herauszuklettern und ihr zu Hilfe zu ei-len.»Mrs.Underwood!« rief er.»Sagen Sie ihnen doch, wie eswirklich gewesen ist.Lord Jagged wird es verstehen! Er wirdihnen bestätigen, daß Sie die Wahrheit sagen!«Und dann schienen alle gleichzeitig aufzuspringen.LautesStimmengewirr und das Klopfen eines Hammers auf Holzertönte.Ein Mann rief laut: »Ruhe im Gerichtssaal! Ruhe imGerichtssaal!«»Ich werde den Gerichtssaal bei einem wiederholten Vorfalldieser Art räumen lassen«, sagte Lord Jagged trocken. »Aber sie lügt nur, weil diese Leute die Wahrheit nicht glau-ben wollen!« schrie Jherek.»Ruhe!«Jherek blickte wild um sich.»Sie sagten, du würdest dieWahrheit nicht glauben daß wir uns eine Million Jahre in derZukunft getroffen haben, daß ich ihr zurück in die Vergangen-heit gefolgt bin, weil ich sie geliebt habe und sie noch immerliebe& «Lord Jagged ignorierte Jherek und beugte sich statt dessen zudem Mann mit dem falschen Haar hinunter, der unter ihm saß.»Die Zeugin kann den Zeugenstand verlassen«, sagte er.»Siescheint einen Zusammenbruch erlitten zu haben.Haben Sienoch weitere Fragen, meine Herren?«Mr.Griffiths schüttelte in stummer Verzweiflung den Kopf.Sir George Freeman wirkte außerordentlich zufrieden undschüttelte ebenfalls den Kopf.Jherek verfolgte, wie Mrs.Underwood aus dem Zeugenstandgeführt wurde.Er sah sie verschwinden und hatte das schreck-liche Gefühl, daß er sie niemals wiedersehen würde.Bittend saher Lord Jagged an.»Warum hast du erlaubt, daß man sie zum Weinen bringt,Jagged?«»Ruhe!«»Ich denke, ich habe überzeugend bewiesen, Euer Ehren, daßdie einzige Zeugin der Verteidigung gelogen hat«, erklärte SirGeorge Freeman.»Haben Sie darauf irgend etwas zu sagen, Mr.Griffiths?«fragte Lord Jagged.Mr.Griffiths hielt den Kopf gesenkt.»Nein, Euer Ehren.« Erdrehte sich und sah Jherek an.»Obwohl ich glaube, daß wir heu-te hinreichende Beweise für die Unzurechnungsfähigkeit desAngeklagten geliefert bekommen haben.«»Darüber werden wir später entscheiden«, sagte Lord Jagged. »Und nicht der heutige Geisteszustand des Angeklagten ist Ge-genstand der Untersuchung, wie ich den Geschworenen in Er-innerung rufen möchte.Wir versuchen herauszufinden, ob eram Morgen des Mordtages verrückt war.«»Lord Jagged!« schrie Jherek.»Ich bitte dich.Hör jetzt aufdamit.Diese Farce mag am Anfang ja recht amüsant gewesensein, aber sie hat Mrs.Underwood schweren Kummer bereitet.Vielleicht verstehst du nicht, wie diese Menschen empfindenaber ich verstehe es! Ich habe, seit ich hier bin, selbst schreckli-che Gefühle und Gemütsverfassungen erlebt.«»Ruhe!«»Lord Jagged!«»Ruhe!«»Sie werden später etwas zu Ihrer Verteidigung sagen kön-nen, wenn Sie es wünschen«, eröffnete ihm Lord Jagged ohneeine Spur von Humor, ohne ein einziges Anzeichen dafür,daß er ihn erkannte.Und Jherek begann schließlich zu be-zweifeln, ob dies dort auf der Bank überhaupt sein Freundwar.Dennoch, das Gesicht, die Manierismen, die Stimme alleswar identisch, und der Name war beinahe ebenfalls gleich.Eskonnte kein Zufall sein.Und dann kam ihm der Gedanke, daß Lord Jagged die Vor-gänge vielleicht boshaftes Vergnügen bereiteten daß er über-haupt nicht Jhereks Freund war.Daß er dieses ganze Fiaskovon Anfang bis zum Ende geplant hatte.Der Rest der Verhandlung schien in Windeseile abgewickeltzu werden.Und als Lord Jagged Jherek fragte, ob er noch et-was zu sagen hätte, schüttelte er lediglich den Kopf.Er war zubedrückt, um irgend etwas zu unternehmen, um den Versuchzu machen, sie von der Wahrheit zu überzeugen.Allmählichglaubte er, nein, er war sicher, daß er wahrhaftig denVerstand verloren hatte.Aber der Gedanke ließ Jherek fast schwindlig werden.Es konnte nicht sein! Es konnte nicht sein!Dann richtete Lord Jagged eine kurze Rede an die Geschwo-renen, und sie alle verließen wieder den Gerichtssaal.Jherekwurde in seine Zelle gebracht, wo ihn Mr.Griffiths aufsuchte.»Es sieht schlecht aus«, erklärte Mr.Griffiths.»Sie hätten denMund halten sollen, wissen Sie.Nun denken alle, daß es nurein ausgeklügelter Trick war, um Sie freizubekommen.Daskönnte mein Ruin werden.«Er holte etwas aus seiner Tasche und reichte es Jherek.»IhreFreundin, Mrs.Underwood, hat mich gebeten, Ihnen das zugeben.«Jherek nahm das Blatt.Er warf einen Blick auf die Zeichenund gab es Mr.Griffiths zurück [ Pobierz caÅ‚ość w formacie PDF ]

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